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Seebrücken auf Rügen

Seebrücken sind keine Dekoration. Sie entstanden aus einer konkreten Notwendigkeit: Um 1900 gab es noch keine feste Verbindung zwischen Rügen und dem Festland. Dreiviertel aller Gäste des Seebades Binz reisten noch mit dem Schiff an. Das Problem war das flache Küstenwasser – größere Schiffe kamen nicht nah genug an den Strand heran. Passagiere und Gepäck mussten auf kleine Boote umgeladen werden, ein mühsames und bei schlechtem Wetter gefährliches Unterfangen.
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Selliner Seebrücke

Mohnblumen auf Rügen

Mohn gehört zu den auffälligsten Wildblumen der Insel. Sein Rot ist satt und unmittelbar – es fordert den Blick heraus, auch wenn das Feld daneben noch so viel Fläche einnimmt. Auf Rügen taucht er überall dort auf, wo der Boden offen ist: an Feldrändern, auf Ackerbrachen, zwischen Getreide, manchmal mitten im Raps. Er ist kein Kulturpflanzenfeld wie der Raps, sondern ein Wildwuchs – und genau das macht ihn fotografisch so interessant. 
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Blumenwiese #1

Rapsfelder auf Rügen

Jedes Jahr im April und Mai verwandelt sich Rügen. Weite Felder, die im Winter braun und kahl lagen, bedecken sich innerhalb weniger Wochen mit einem intensiven, leuchtenden Gelb. Der Raps blüht – und mit ihm verändert sich das Erscheinungsbild der ganzen Insel. Wer Rügen nur aus der Sommerzeit kennt, erlebt im Frühjahr eine andere Landschaft. Weniger Betrieb an den Stränden, aber dafür Farbe und Weite, wohin man blickt. Raps und Rügen gehören in dieser Jahreszeit untrennbar zusammen.
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Rapsfeld bei Ralswiek

Rügen im Frühling

Nach den ruhigen Wintermonaten verändert sich die Landschaft Rügens langsam. Wälder beginnen auszutreiben, erste Blüten erscheinen am Waldboden, und über den Bodden ziehen wieder Zugvögel. Der Frühling kommt auf der Insel oft leise und schrittweise. Statt eines plötzlichen Umbruchs entsteht eine Abfolge kleiner Veränderungen – Licht wird heller, Farben intensiver, und die Landschaft wirkt wieder lebendiger…
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Ufer von Altefähr

Die Strände der Insel Rügen

Rügen besitzt eine außergewöhnliche Vielfalt an Stränden. Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich feinsandige Ostseestrände, steinige Küstenabschnitte, flache Boddenufer und schmale Buchten ab. Diese Unterschiede sind kein Zufall, sondern das Ergebnis von Geologie, Wind, Strömung und Küstenform. Die Strände der Insel erzählen viel über ihre Entstehung – und prägen bis heute das Bild der Landschaft…
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Sonnige Gräser der Schaabe

Rügen im Winter

Im Winter verändert sich der Blick auf Rügen grundlegend. Wenn Strände leer werden und das Licht tiefer steht, rückt die Landschaft in den Vordergrund. Die Farben sind zurückhaltender, die Formen klarer, die Geräusche gedämpft…
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Eisige Brandung

Kreidefelsen auf Rügen

Die Kreidefelsen Rügen zählen zu den bekanntesten Naturwundern Deutschlands. Majestätisch ragen sie bis zu 118 Meter hoch aus der Ostsee empor und ziehen jedes Jahr unzählige Besucher an…
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Kreidefelsen im Herbst